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28Apr
28.04.2026

Rechenzentrum Effizienz verbessern 2026

Die Rechenzentrum Effizienz zu verbessern bedeutet, die IT-Infrastruktur möglichst ressourcenschonend mit einem PUE Wert von 1,2 oder besser zu betreiben und dabei sowohl Kosten als auch Emissionen dauerhaft zu senken. 

Ein PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,2 oder besser gilt in Rechenzentren als sehr effizient, weil dann vergleichsweise wenig Energie außerhalb der eigentlichen IT-Last (zum Beispiel für Kühlung, Stromverteilung oder USV-Verluste) verbraucht wird. Steigende Energiekosten und zunehmende gesetzliche Anforderungen machen deutlich, warum für Rechenzentrumsbetreiber eine kontinuierliche Optimierung der Effizienz eine hohe Priorität hat.

In Deutschland liegt die durchschnittliche Rechenzentrum Effizienz bei einem PUE Wert von 1,39. Damit befindet sich Deutschland im Mittelfeld der europäischen Rechenzentrum Effizienz. Gleichzeitig zeigt dieser Wert, dass in vielen IT-Umgebungen noch spürbares Potenzial vorhanden ist, um durch gezielte Maßnahmen den Stromverbrauch zu senken, moderne IT-Geräte zu nutzen und mit technischen Konzepten wie Warmgangeinhausung oder Kaltgangeinhausung die Kühlung wirksamer zu gestalten. Dadurch lässt sich nicht nur der PUE Wert verbessern, sondern auch die Betriebssicherheit erhöhen und die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Reporting besser erfüllen.

Wie lässt sich die Rechenzentrum Effizienz verbessern?

Die Rechenzentrum Effizienz lässt sich durch eine Kombination aus reduzierter elektrischer Leistungsaufnahme, effizienterer Kühlung, moderner IT-Hardware, klarer Luftführung sowie moderner Data Center Technologie mit integriertem Energiemanagement verbessern.

Bei der Beurteilung der Rechenzentrum Effizienz werden die Wechselwirkungen jeder Maßnahme im gesamten Rechenzentrum betrachtet. Weniger Abwärme aus der IT senkt die Kühllast, eine bessere Lufttrennung verbessert die Wirksamkeit der Kühlung, und ein präzises Monitoring macht Optimierungseffekte sichtbar und dauerhaft steuerbar. Besonders relevant ist dabei, dass in vielen Rechenzentren die Kühlung einen erheblichen Anteil am Gesamtenergiebedarf hat und Optimierungen sich positiv auf den PUE Wert auswirken.

Im Folgenden werden die 5 wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Rechenzentrum Effizienz erläutert. 

1. Stromverbrauch senken

Der Stromverbrauch im Rechenzentrum lässt sich durch Optimierung der Kühlung, eine exakte Bedarfsanalyse, das Virtualisieren und Konsolidieren von Servern sowie ein gezieltes Luftstrommanagement optimieren.

Eine optimierte Kühlstrategie reduziert den Stromverbrauch im Rechenzentrum. Gerade die Kühlung ist in vielen Umgebungen ein dominanter Verbraucher und macht in einigen Fällen bis zu 40 % des Gesamtstromverbrauchs eines Rechenzentrums aus. Die Kühlung im Rechenzentrum ist daher ein prioritärer Ansatzpunkt, um die PUE messbar zu verbessern.

Eine optimierte Kühlstrategie reduziert den Stromverbrauch nachhaltig, wenn sie konsequent an realen Last- und Temperaturbedingungen ausgerichtet wird. Typische Ansätze sind der Einsatz von Freikühlung, wenn Außenbedingungen dies zulassen, alternative Kühlprinzipien wie Flüssigkeitskühlung für hohe Leistungsdichten, der Einsatz drehzahlgeregelter Ventilatoren sowie eine präzise Temperatur- und Luftstromsteuerung. Auch anerkannte Leitlinien wie die Temperatur- und Luftfeuchteempfehlungen der ASHRAE werden häufig als Orientierungsrahmen genutzt, um Effizienz und Betriebssicherheit in ein sinnvolles Gleichgewicht zu bringen.

Neben der Kühlung ist die Genauigkeit der Planung der Strombedarfe für die Rechenzentrum Effizienz entscheidend. Bei der Planung sind Anforderungen und Strombedarfe der IT-Geräte sauber zu ermitteln. Dies hilft  dabei, unnötige Reserven zu vermeiden, realistische Leistungsreserven zu planen und Lastprofile statt Nennwerte als Grundlage für Entscheidungen zu verwenden. Diese exakte Analyse hilft, Einsparpotenziale zu heben, ohne Verfügbarkeit zu riskieren, und sie schafft Transparenz, wo Überversorgung, ineffiziente Betriebszustände oder strukturelle Engpässe bestehen.

Eine weitere Möglichkeit zur Senkung des Stromverbrauchs im Rechenzentrum ist die Serverkonsolidierung und Virtualisierung. Server Konsolidierung bedeutet, die Anzahl physischer Server zu reduzieren, um die Rentabilität im Data Center zu erhöhen und ungenutzte oder schwach ausgelastete Systeme einzusparen. Bei der Server Konsolidierung werden Arbeitslasten zusammengelegt, zum Beispiel auf Blade-Servern, und die Auslastung der verbleibenden Hardware steigt. Virtualisierung ergänzt diesen Ansatz, indem mehrere virtuelle Maschinen (VM) auf einem physischen Host betrieben werden. Die tatsächliche Hardware wird abstrahiert, sodass virtuelle Umgebungen auf weniger Systemen laufen. Virtualisierung reduziert nicht nur den direkten IT-Strombedarf, sondern senkt auch die Abwärme und damit die Kühllast, was wiederum die Rechenzentrum Effizienz insgesamt verbessert.

2. Moderne IT-Geräte verwenden

Moderne IT-Geräte leisten einen wichtigen Beitrag, um die Rechenzentrum Effizienz zu erhöhen, weil sie typischerweise mehr Performance pro Watt bereitstellen, bessere Virtualisierungsfunktionen mitbringen, effizientere Netzteile nutzen und energieoptimierte Betriebsmodi unterstützen. 

Der Effizienzgewinn entsteht bei der Verwendung moderner IT-Geräte nicht nur aus der neuesten Hardware-Generation, sondern auch aus dem Zusammenspiel aus Firmware, Power-Management-Funktionen und der Fähigkeit, Leistung dynamisch an die tatsächliche Auslastung anzupassen.

Energieeffiziente Server tragen dazu bei, die Rechenzentrum Effizienz wirksam zu verbessern. Moderne Prozessoren erzielen eine deutlich höhere Rechenleistung pro Watt, und viele Plattformen sind in der Lage, ihren Stromverbrauch dynamisch an die aktuelle Last anzupassen. Das ist insbesondere in Umgebungen relevant, in denen die Auslastung schwankt und ein großer Teil der Zeit nicht im Peak betrieben wird. Zusätzlich wirken effiziente Netzteile und optimierte Spannungsversorgung im Server, weil sie Umwandlungsverluste reduzieren, die sich ansonsten über die gesamte Betriebszeit als dauerhafte Mehrkosten bemerkbar machen.

Ein weiteres Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz ist die Verwendung energiesparender Speichersysteme. Flash-Speicher beziehungsweise SSDs sparen im Vergleich zu klassischen, rotierenden Datenträgern Strom, reduzieren die erzeugte Abwärme und senken damit indirekt die Kühllast. 

Die Modernisierung der IT-Komponenten reduziert sowohl den IT-Energieanteil und beeinflusst die infrastrukturseitigen Verbräuche positiv, was sich am Ende in einem verbesserten PUE-Wert widerspiegelt.

3. Warmgangeinhausung oder Kaltgangeinhausung einsetzen

Der Einsatz von Warmgangeinhausung oder Kaltgangeinhausung ist eine besonders effektive Methode, um die Kühlung zu optimieren und damit die Rechenzentrum Effizienz zu verbessern. 

Kalt- und Warmgangeinhausungen ermöglichen die Trennung kalter und warmer Luft, damit es zu wenig Vermischung kommt. Dazu werden Racks so aufgestellt, dass sie sich entweder mit den Vorderseiten oder mit den Rückseiten gegenüberstehen, wodurch sich klar definierte Kalt- und Warmbereiche ergeben.

Bei der Kaltgangeinhausung wird die kalte Luft eingehaust und gezielt zwischen den 

Server Vorderseiten gehalten. Ziel ist, dass die IT-Geräte möglichst homogen mit kühler Zuluft versorgt werden und die Kälte nicht in andere Bereiche verloren geht. 

Bei der Warmgangeinhausung wird die warme Abluft eingehaust, isoliert und zur Kühlanlage abgeführt. Dadurch gelangt die warme Luft nicht in den übrigen Raum zurück und die Rückführung zur Kühlung erfolgt kontrollierter und effizienter.

Warmgangeinhausungen und Kaltgangeinhausungen reduzieren den Kühlenergiebedarf erheblich, weil sie die Wirksamkeit der vorhandenen Kühlung deutlich erhöhen. Die Kühlung arbeitet weniger gegen Vermischung, Temperaturen lassen sich stabiler fahren, und Hotspots werden leichter beherrschbar. 

Ob eine Kalt- oder eine Warmgangeinhausung im jeweiligen Rechenzentrum besser passt, hängt vor allem von der vorhandenen IT-Infrastruktur, dem Raumlayout und dem verfügbaren Budget ab. Beim Einbau von Einhausungen ist zu beachten, dass die gewählte Einhausungsstrategie zur Leistungsdichte, zur gewünschten Skalierung und zu bestehenden Betriebsabläufen passt, damit Effizienzgewinne nachhaltig realisiert werden.

4. Moderne Data Center Technologie einsetzen

Moderne Data Center Technologie verbessert die Rechenzentrum Effizienz, insbesondere wenn sie Verluste in der Stromversorgung reduziert, Abwärme nutzbar macht oder neue Betriebsmodelle unterstützt. Moderne Data Center Technologie besteht beispielsweise aus effizienten USV-Systemen, Abwärmenutzung, alternativen Kühlkonzepten sowie Edge Computing.

Moderne Data Center Technologie ist eng mit den aktuellen Effizienzzielen und Nachhaltigkeitsanforderungen verbunden, weil sie nicht nur den Energieverbrauch beeinflussen, sondern auch Kennzahlen wie den CO2-Fußabdruck und die Fähigkeit zur regulatorischen Nachweisführung.

Effiziente USV-Systeme sind ein klassisches Beispiel für Data Center Technologie, die ohne Eingriff in die IT-Workloads funktioniert. Moderne USV-Systeme mit Eco-Modus reduzieren im normalen Netzbetrieb Verluste auf ein Minimum und erreichen einen Wirkungsgrad von über 99 %. Da diese Verluste ansonsten kontinuierlich auftreten, machen selbst scheinbar kleine Prozentpunkte über das Jahr hinweg große Energiemengen und Kosten aus.

Die Abwärmenutzung ist in moderner Data Center Technologie ein wichtiger Aspekt. Moderne Rechenzentrum Technologie lässt sich mit Wärmepumpen koppeln, um beispielsweise Bürogebäude oder Nahwärmenetze zu speisen. Damit wird ein Teil der Energie, die sonst ungenutzt an die Umgebung abgegeben würde, zu einem nutzbaren Produkt. Das kann je nach Standort und Abnehmerstruktur sowohl wirtschaftlich als auch im Sinne von Nachhaltigkeitszielen attraktiv sein.

Im Rahmen moderner Data Center Technologie wird häufig Edge Computing eingesetzt. Edge Computing erlaubt bedarfsnahes, serviceorientiertes Anbieten und Nutzen verteilter Systeme zur dezentralen Datenverarbeitung. Wenn nur relevante Daten an Cloud-Systeme gesendet werden, wird Bandbreite eingespart. Je nach Use Case lassen sich Latenzen reduzieren und Datenströme effizienter organisieren. Auch wenn Edge Computing nicht automatisch weniger Energie bedeutet, ist es ein Ansatz, der die IT Architektur an neue Anforderungen anpasst und dadurch Effizienzpotenziale im Zusammenspiel von IT, Netz und zentraler Infrastruktur eröffnet.

5. Effizientes Energiemanagement

Effizientes Energiemanagement wird häufig über DCIM-Ansätze (Data Center Infrastructure Management) umgesetzt, kombiniert mit kontinuierlichem PUE-Tracking und einer strategischen Ausrichtung auf erneuerbare Energien. 

Ziel eines effizienten Energiemanagement ist es, Energieverbräuche, Temperaturen in Echtzeit zu überwachen und Trends frühzeitig zu erkennen.

KI-gesteuerte DCIM-Tools unterstützen ein effizientes Energiemanagement, indem sie Daten aus dem Betrieb in Echtzeit auswerten und für automatische Anomalieerkennung sowie prädiktive Analysen nutzbar machen. So lassen sich Überlastungen, ineffiziente Betriebszustände oder potenzielle Ausfälle eher erkennen und vermeiden. Gleichzeitig wird transparent, welche Maßnahmen tatsächlich zu messbaren Verbesserungen führen, was die Priorisierung künftiger Investitionen deutlich erleichtert.

Kontinuierliches PUE-Tracking ist ein zentrales Element eines effizienten Energiemanagements, weil es die Rechenzentrum Effizienz als Kennzahl regelmäßig überprüfbar macht. Die laufende Überwachung unterstützt Betreiber, Optimierungspotenziale aufzudecken und Fortschritte sichtbar zu machen. Der PUE Wert wird häufig nach etablierten Methoden erhoben, wie sie unter anderem auch in der Branche durch Institutionen wie das Uptime Institute beschrieben werden, um Vergleichbarkeit und belastbare Interpretation zu unterstützen.

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist schließlich ein entscheidender Faktor für den CO2-Fußabdruck und für Nachhaltigkeitsziele, die häufig unter ESG-Kriterien berichtet werden. Erneuerbare Energien werden mit Power Purchase Agreements (PPA) über Wind, Solar oder Wasserkraft bezogen. Erneuerbare Energien werden häufig gesetzlich gefördert und sind für Kennzahlen wie den CUE-Wert (Carbon Usage Effectiveness) eine wichtige Grundlage.

Gesetzliche Regelungen zur Effizienz von Rechenzentren

Die wichtigste gesetzliche Regelung zur Effizienz von Rechenzentren ist das Energieeffizienzgesetz (EnEfG). 

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) adressiert zentrale Kennzahlen und Pflichten wie PUE-Grenzwerte, Abwärmenutzung, den Einsatz erneuerbarer Energien, Energiemanagementsysteme sowie Registrierungs- und Berichtspflichten. 

Energieeffizienzgesetz (EnEfG)

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) ist seit dem 18.09.2023 in Kraft und gilt für alle Rechenzentren ab einer nicht redundanten Nennanschlussleistung von 300 kW. 

Das EnEfG trifft Regelungen zu PUE-Grenzwerten (Power Usage Effectiveness), zur Abwärmenutzung über den Energy Reuse Factor (ERF), zur Verwendung erneuerbarer Energien, zu Energiemanagementsystemen sowie zu Berichtspflichten. 

Bei den PUE-Grenzwerten schreibt das EnEfG konkrete Effizienzziele für Bestandsbauten und neue Rechenzentren vor. Neue Rechenzentren ab dem 01.07.2026 müssen einen PUE-Wert von maximal 1,2 erreichen. Bestandsrechenzentren (mit Inbetriebnahme vor dem 01.07.2026) müssen ab dem 01.07.2027 einen PUE-Wert von maximal 1,5 einhalten. Ab dem 01.07.2030 müssen Bestandsbauten einen PUE-Wert von maximal 1,3 aufweisen. Aktuell ist eine Novelle zum EnEfG geplant, die höhere PUE-Werte als Grenzwerte vorsieht (jeweils um 0,1 höher im Vergleich zu den ursprünglichen Werten).

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) sieht für Rechenzentrumsbetreiber eine Pflicht zur Abwärmenutzung vor. Abwärme aus dem Rechenzentrum muss für externe Zwecke, zum Beispiel für kommunale Wärmenetze, zur Verfügung gestellt werden. Maßgeblich ist der Energy Reuse Factor (ERF). Ab 01.07.2026 ist es verpflichtend für neue Rechenzentren, mindestens 10 % ihrer Energie als Abwärme zur Wiederverwendung bereitzustellen. Für neue Rechenzentren mit Betriebsstart ab 01.07.2027 steigt der Mindestwert auf 15 % und ab 01.07.2028 auf 20 %. Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung dieser Zielstufen ist klar, dass Betreiber die Abwärme perspektivisch als nutzbare Ressource behandeln und entsprechende technische sowie vertragliche Voraussetzungen schaffen müssen.

Die Verwendung erneuerbarer Energien ist fest im EnEfG geregelt. Zur Senkung des CO2-Ausstoßes werden Rechenzentrumsbetreiber verpflichtet, ihren Strombedarf mit erneuerbaren Energien abzudecken. Seit dem 01.01.2024 müssen mindestens 50 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen. Ab dem 01.01.2027 sind 100 % Ökostrom vorgesehen. Damit wird die Energiebeschaffung strategisch relevant, etwa über direkte Grünstromverträge oder PPAs, und eng mit Nachhaltigkeitskennzahlen und ESG-Berichten verknüpft.

Laut EnEfG sind Unternehmen ab einem jährlichen Gesamtenergieverbrauch von 7,5 GWh sowie Rechenzentren ab einer nicht redundanten Nennanschlussleistung von 300 kW dazu verpflichtet, ein Energie- und Umweltmanagement einzuführen. Für reine Betreiber von Informationstechnik greift die Vorgabe bereits ab 50 kW.

Das EnEfG regelt Registrierungs- und Berichtspflichten. Rechenzentrumsbetreiber müssen sich im Energieeffizienzregister des Bundes registrieren und jährlich detaillierte Daten zum Energieverbrauch, zum PUE-Wert, zu eingesetzten Kühlsystemen sowie zur Abwärmenutzung bereitstellen. Diese Transparenzanforderungen erhöhen den Druck, Mess- und Datenstrukturen sauber aufzusetzen, und sie belohnen zugleich Rechenzentrumsbetreiber, die ihre Effizienzmaßnahmen konsequent dokumentieren und deren Wirkung nachvollziehbar machen.

Weitere wichtige Richtlinien zur Energieeffizienz bestehen in Energiemanagementsystemen wie ISO 50001 oder EMAS. ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme mit dem Ziel, den Energieverbrauch systematisch zu senken. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem, das eine Zertifizierung umfasst und die Anforderungen der ISO 14001 in Bezug auf Umweltleistung, Mitarbeiterbeteiligung und Transparenz übertrifft. 

Hohe Rechenzentrum Effizienz dank Produkten von SCS FACO

Eine hohe Rechenzentrum Effizienz ist heute zugleich ein Wettbewerbsvorteil und eine wirtschaftliche Notwendigkeit, zumal die gesetzlichen Vorgaben zunehmend konkret werden. 

Wer die Rechenzentrum Effizienz verbessern will, benötigt Lösungen, die sich an vorhandene Raum- und Rackstrukturen anpassen lassen und messbare Effekte auf Kühlenergie sowie Betriebssicherheit erzielen.

SCS FACO bietet individuell anpassbare Warmgang- und Kaltgangeinhausungen, um Energieverbrauch und Kühlkosten zu optimieren. Der technische Nutzen liegt in der Vermeidung von Kalt- und Warmluftvermischung. Durch die zuverlässige Trennung von kalter Zuluft und warmer Abluft sinkt der Energiebedarf für Kühlung, Temperaturfenster lassen sich stabiler betreiben, und die Betriebssicherheit verbessert sich durch kontrollierte thermische Bedingungen. Gleichzeitig ist eine hohe Skalierbarkeit durch den modularen Aufbau möglich, sodass Rechenzentren ihre Einhausung bei veränderten Anforderungen erweitern können.

SCS FACO entwickelt und fertigt alle Systeme in Ennepetal. Die Konstruktion ist maßgeschneidert auf Raumlayout und IT-Infrastruktur ausgelegt. Dazu gehören präzise Blechbearbeitung auf modernen CNC-Maschinen sowie die Möglichkeit, Beschichtungen im Corporate Design des Kunden umzusetzen. Diese Anpassungsfähigkeit ist besonders relevant, weil Rechenzentren selten von der Stange sind. Racks, Fluchtwege, Brandschutzanforderungen, bestehende Kalt-/Warmganganordnungen und Ausbauphasen stellen jeweils eigene Bedingungen an eine Einhausung.

Durch die modulare Bauweise unserer Systeme ist eine schnelle und unkomplizierte Erweiterung im laufenden Betrieb möglich. Gerade in Wachstums- oder Modernisierungsphasen hilft die Modularität dabei, Effizienzgewinne im Rechenzentrum früh nutzbar zu machen und sie Schritt für Schritt auszubauen.

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